Mallorca – Klimageschichte der Erde hautnah
Die Tiefen des Mittelmeeres, insbesondere vor Mallorca, bleiben für viele Urlauber ein Geheimnis und immer verborgen. Der Boden von Mallorca ist vergleichbar löchrig wie ein Schweizer Käse. Der weiche Kalk der Ferieninsel birgt zahllose Höhlen, einige zugänglich und andere versteckt , welche das Wasser über die Jahrtausende in das Gestein gespült hat. Eine dieser prächtigen Tropfsteinhöhlen ist in Vallgornera im Süden der Sonneninsel. Ausgerechnet dort wollen internationale Forscher nun Hinweise darauf gefunden haben, dass die Geschichte der Vergletscherung unserer Erde ganz anders abgelaufen sein könnte als bisher vermutet.
Jeffrey Dorale hat mit einem Wissenschaftlerteam von der University of Iowa Mineralablagerungen aus Vallgornera und aus vier anderen küstennahen Kavernen untersucht. Mit Hilfe von Stalagmiten und Stalaktiten – sogenannter Speläotheme – haben die Forscher die Geschichte des Meeresspiegels rund um Mallorca rekonstruiert. Im Wechsel wurden die Höhlen vom Mittelmeers geflutet , mal lagen sie frei – je nachdem, wie stark die Erde von Gletschern bedeckt war.
Grund sind die extremen Klimaschwankungen unseres Planeten: Immer wieder wechseln sich kalte Phasen, die sogenannten Glaziale, mit wärmeren Zeiträumen, den sogenannten Interglazialen, ab. In der jüngeren Vergangenheit geschah das in einem Zyklus von etwa 100.000 Jahren. Extrem warm war es zuletzt vor 125.000 Jahren, besonders frostig vor rund 20.000 Jahren. Zumindest eine Mitschuld an dem Rhythmus sollen die sogenannten Milankovic-Zyklen haben, nach denen die Sonneneinstrahlung auf der Erde periodisch schwankt. Ersonnen hatte das Konzept der serbische Ingenieur und Mathematiker Milutin Milankovic vor fast 100 Jahren. Der 100.000-Jahr-Zyklus ergibt sich demnach, weil der Radius der Erdbahn um die Sonne schwankt. Weitere Zyklen, verursacht durch regelmäßige Veränderungen der Erdachse, sind etwa 23.000 und rund 41.000 Jahre lang.
“Meeresspiegel mit wirklich hoher Präzision rekonstruiert”
In der Zeit zwischen dem letzten Glazial und dem letzten Interglazial veränderte sich der Meeresspiegel um geschätzte 130 Meter: Bei starker Vergletscherung lagen die Pegel besonders niedrig – und umgekehrt. Je nach Höhe des Meeresspiegels seien auf den Speläothemen in den Höhlen Mallorcas charakteristische Ablagerungen aus Calcit oder Aragonit zurückgeblieben, berichten die Forscher um Dorale im Fachmagazin “Science”.
Bei der Datierung ihrer Proben mit der Uran-Thorium-Methode kamen die Wissenschaftler zu einem überraschenden Befund: Die Ablagerungen deuten demnach darauf hin, dass der Meeresspiegel vor rund 81.000 Jahren etwa einen Meter über dem aktuellen Wert lag. “Wir haben den Meeresspiegel mit wirklich hoher Präzision rekonstruiert”, sagt Forscher Dorale im Interview.
Doch lassen sich mit Messungen an einem Punkt überhaupt verlässliche Aussagen zu den globalen Pegeln machen? “Wir glauben, dass unsere Stelle großartig dafür geeignet ist”, sagt Co-Autor Bogdan Onac von der University of South Florida. Mallorca sei tektonisch stabil. Außerdem habe sich die Insel durch das Anwachsen und Schmelzen der riesigen Gletscher weder gehoben noch gesenkt, so wie es in anderen Regionen der Fall war.
“Keine direkten Aussagen zu den globalen Temperaturen”
Falls der Meeresspiegel vor 81.000 Jahren tatsächlich dort lag, wo es die Forscher in “Science” vermuten, würden sich interessante Fragen ergeben. Dann wäre nämlich die Vergletscherung der Erde damals ähnlich niedrig gewesen wie heute, obwohl die Konzentration des Treibhausgases Kohlendioxid bei weitem niedriger lag.
Diese These birgt für die Klimaforschung einigen Zündstoff: Der bisher vermutete 100.000-Jahr-Zyklus ließe sich dann zwar auf die Konzentrationen der Treibhausgase CO2 und Methan anwenden, nicht jedoch auf das Wachstum der polaren Eiskappen – auch wenn Dorale einschränkt: “Unsere Arbeit macht keine direkten Aussagen zu den globalen Temperaturen.”
Andere Forscher reagieren skeptisch auf die Ergebnisse. Andrey Ganopolski vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) hält die Schlussfolgerungen für “übertrieben”. Sie belegten keineswegs, dass der 100.000-Jahr-Zyklus nicht universell gelte. Die Ergebnisse des Dorale-Teams ließen sich mit Hilfe der Milankovic-Zyklen erklären. In der Zeit vor rund 81.000 Jahren seien die Sommer in den hohen Breiten durch kräftige Sonneneinstrahlung extrem warm gewesen. So sei es trotz vergleichsweise niedriger CO2-Werte zur großen Schmelze gekommen.

Auch Heinz Miller vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) will der neuen Arbeit keine weltweite Aussagekraft zubilligen. Die Forscher um Dorale hätten “ein vielversprechendes Archiv” aufgetan, lobt der Glaziologe. “Doch ich würde dem Ergebnis eher lokale als globale Bedeutung beimessen.” Änderungen des Meeresspiegels könnten regional ganz unterschiedlich ausfallen.
Dass das Treibhausgas nicht der einzige Faktor für Temperaturänderungen während der Eiszeitzyklen ist, hatte PIK-Forscher Ganopolski bereits in der Vergangenheit mit globalen Klimamodellen dargelegt. Neben den Milankovic-Zyklen spielten demnach auch durch die Gletscherschmelze veränderte Meeresströmungen eine Rolle. “Man sollte nicht versuchen, erdgeschichtliche Klimaänderungen nur über CO2 zu erklären”, meint Ganopolski.
Kritiker der These vom menschlichen Einfluss auf den Klimawandel werden sich die aktuellen Ergebnisse vermutlich zu eigen machen, so wie sie es bereits mit Ganopolskis früheren Resultaten getan haben – gegen seinen Willen, wie der Potsdamer Forscher erklärt. Und auch Dorale und Onac wollen Klimawandel-Skeptikern ausdrücklich keine Munition liefern, wie sie im Gespräch betonen. Denn am Einfluss des Menschen auf die aktuelle Erwärmung der Erdatmosphäre haben sie keinen Zweifel: “Was vor 80.000 Jahren passierte, ist nicht dasselbe wie das, was heute passiert”, so Onac.
Tropfsteine sind Klimazeugen, die Forschern Auskünfte über die Geschichte der Erde gestatten. Eine Team aus Spanien, Italien und den USA berichtet im Wissenschaftsmagazin “Science” jetzt über ihre spektakulären Erkenntnisse, die sie unter anderem einer Höhle auf Mallorca verdanken.
Unserer gegenwärtigen Warmzeit ging die Würm- oder auch Weichsel-Kaltzeit voran, in der Gletscher weite Teile Eurasiens und Nordamerikas bedeckten. Diese Kaltzeit begann vor rund 126 000 und endete erst vor etwa 11 000 Jahren. Allerdings scheint sie wesentlich bewegter gewesen zu sein, als man bisher dachte. Das lesen die Forscher aus Meeresspiegelschwankungen im Mittelmeer ab. Vor rund 81 000 Jahren lag der Meeresspiegel im westlichen Mittelmeer einen Meter höher als heute. Schwankungen im Meeresspiegel werden auf wachsende oder schrumpfende Eiskappen und Gletscher zurückgeführt. Ein höherer Meeresspiegel vor 81 000 Jahren würde damit geradezu eine Hitzewelle mitten in der pleistozänen Kaltzeit anzeigen.
Es gibt sogenannte Klimaarchive, die lückenlos und in hoher Auflösung das Klima der vergangenen Jahrzehntausende dokumentieren. Doch diese Bohrkerne, die aus dem Eis der Antarktis und Grönlands oder aus Korallenriffen vor Barbados oder Neuguinea stammen, geben nur weltweite Durchschnittswerte an. Ergänzt werden müssen sie durch regionale Quellen.
Solche Quellen hat das Team um Jeffrey Dorale und Bogdan Onac von den Universitäten von Iowa und Südflorida erschlossen – beispielsweise in Höhlen an der Südküste Mallorcas. Diese liegen zurzeit auf Höhe des Mittelmeeres, ihre orange gefärbten Tropfsteine stehen bei Flut unter Wasser. In der Vergangenheit fielen die Höhlen mal trocken, mal wurden sie überflutet, je nachdem ob eine Kalt- oder eine Warmzeit den Meeresspiegel senkte oder hob. Durch ihr kontinuierliches Wachstum sind Tropfsteine genau wie das ewige Eis der Pole oder die Korallenriffe der Tropen perfekte Klimaarchive.
Die Ergebnisse aus den mallorquinischen Höhlen zeigen nun für die Zeit von vor 84 000 bis 80 000 Jahren einen Wasserstand an, der um einen Meter über dem heutigen liegt. Kurz davor lag der Meeresspiegel rund 20 Meter unter dem heutigen Stand, unmittelbar nach der 4000-Jahres-Periode sank er 15 Meter unter heutiges Niveau. Diese starken Schwankungen auf Mallorca widersprechen den globalen Klimaarchiven, stimmen aber gut mit Tropfsteinen von den Bahamas und Korallenriffen der Florida Keys überein. Ihnen allen ist gemein, dass sie viel näher an den vergletscherten Kontinenten der Nordhemisphäre liegen als Barbados oder Neuguinea und rasche Wechsel der Eiskappen wohl stärker spürten als die tropischen Standorte.
Ihre Nähe macht sie aber auch anfällig für Meeresspiegelschwankungen, die nichts mit der Wassermenge zu tun haben. Denn in Kaltzeiten kann die Last der Gletscher selbst Kontinente hinabdrücken. In Warmzeiten steigt das Festland ohne Eislast wieder an – der Meeresspiegel sinkt dadurch. Skandinavien etwa hebt sich selbst heute noch, 11 000 Jahre nachdem die Gletscher sich zurückzogen, um bis zu elf Millimeter im Jahr. Für Mallorca schließen die Forscher eine solche Bewegung aus. Die Schwankungen des Wasserstandes spiegelten eher rapide Änderungen an Europas Gletschern wider. Sie wuchsen zu Beginn der Würm-Kaltzeit rapide und erreichten vor 85 000 Jahren ein Maximum, um dann in wenigen Tausend Jahren stark zu schmelzen.
Ein solches Zwischenhoch haben auch Studien in der kanadischen Arktis gezeigt: Dort war der Eispanzer vor 80 000 Jahren komplett weggeschmolzen. Vor 75 000 Jahren überzog das Eis wieder Europa, auf Mallorca fiel zu dieser Zeit der Meeresspiegel um 15 Meter. Um in tropischen Korallenstöcken von Neuguinea und Barbados Spuren zu hinterlassen, war das Zwischenhoch aber offenbar zu kurz.
Rennrad fahren im fortgeschrittenen Alter
Roland Schneider fährt dem Alter einfach davon.
Vier Mal die Woche ist der Architekt auf dem Rad unterwegs, zeigt so manchen jüngeren Hobbradler das Hinterrad. Das fortgeschrittene Alter muss nicht zwingend ein einschränkender Leistungsfaktor sein. „Im direkten und absoluten Vergleich ist der Organismus eines gesunden 20-Jährigen zwar leistungsfähiger als der eines 40-Jährigen, aber mit regelmäßigem und cleverem Training lässt sich ein sehr hohes Niveau sehr lange halten“, so die Sportwissenschaft.
Physiologisch betrachtet ist ein 20-25 jähriger Mensch auf dem Höhepunkt seiner Leistungsentfaltung und baut dann nach und nach ab. Allerdings lässt sich durch Sport der eigentliche Alterungsprozess verzögern. Es wird beobachtet, dass so manch trainierter 50-Jähriger von seinen Leistungswerten fitter ist als ein untrainierter 20-Jähriger.
Wer richtig Rad fährt, kann auch im fortgeschrittenen Alter seinem Körper jede Menge zutrauen und Leistung rausholen – vorausgesetzt, das Training wird dem entsprechenden Alter angepasst.
„Im Laufe der Jahre habe ich mein Training ein bisschen verändert“, sagt Schneider, der schon seit über 30 Jahren seine Runden dreht. „Mit Mitte 20 bin ich noch bei jeder Attacke mitgesprintet. Würde ich diesem Drang heute folgen, wäre ich so kaputt, dass ich eine halbe Woche trainingsfrei machen müsste“, erklärt der Architekt. „Die Grundlagenausdauer ist mein Trainingsschwerpunkt – vereinzelt mit Einheiten zur Verbesserung der Kraftausdauer – und halte vor allem die Ruhetage streng ein. Die Maximalbelastung streue ich gezielt erst kurz vor den Wettkämpfen ein“, erklärt Schneider seine Trainingsphilosophie.
Schneider macht es genau richtig – das wird auch von Sportwissenschaftlern bestätigt. „Während sich Ausdauer und Kraft bis ins hohe Alter sehr gut trainieren lassen, verringern sich Schnelligkeit, Koordination und die Regenerationsfähigkeit zusehends“, erklären Sportwissenschaft und Medizin.
Wer sich fit und leistungsfähig fühlt, der muss seine Trainingsgewohnheiten nicht radikal oder plötzlich umstellen, nur weil er ein Jahr älter geworden ist. „Der Körper hat sich der Belastung angepasst und ist somit den Anforderungen gewachsen“, so die Sportwissenschaft.
Daher ist es für die Sportwissenschaft auch schwierig, genaue Handlungsanweisungen für die einzelnen Altersklassen auszusprechen. Die aerobe Ausdauer verringert sich, gemessen an der maximalen Leistungsfähigkeit (VO2max) laut Studien ohne sportliche Betätigung um bis zu 15 Prozent pro Jahrzehnt, mit Sport lediglich um bis zu fünf Prozent. „Mit gezieltem Training kann die Grundlagenausdauer über Jahrzehnte auf einem hohen Level gehalten werden.
Die logische Folge für Sportler ab 40 bilden somit die Grundsätze „Mäßig, aber regelmäßig!“ sowie „Lang und langsam!“ und zwar noch viel intensiver als ohnehin schon für ein vernünftiges Training notwendig ist.
Die maximale erreichbare Herzfrequenz sinkt über die Jahre hinweg ab, somit müssen die Trainingsbereiche in entsprechend regelmäßigem Turnus neu bestimmt werden.
Wie begegnet ein Radfahrer der Tendenz einer Gewichtszunahme bei fortschreitendem Alter? Durch lockere und langsame Einheiten ist man sehr gut in der Lage, das Gewicht zu halten. Denn bei gleichem Trainingsfleiss und entsprechender Ernährung nimmt man nicht zu. Der Grund für Gewichtszunahmen ist nicht das Alter, so der Irrglaube vieler Menschen, sondern die einschleichende Trägheit.
Radfahren – idealer Sport für ein längeres Leben!
February 10, 2010 von admin
Geordnet unter Mallorca Specials, News, Radfahren auf Mallorca
Radfahren – idealer Ausgleich für den gestressten Alltag.
Übergewicht und mangelnde Bewegung sind nur zwei, aber elementare, nachgewiesene Risikofaktoren für die heutigen sogenannten Zivilisationskrankheiten.
Lediglich 30 Minuten täglicher Bewegung führen zu positiver Entwicklung des Gesundheitszustandes und steigern ausserdem die Fitness.
Selbst Treppen steigen, kürzere Distanzen zu Fuß zurückzulegen oder andere Alltagsaktivitäten reichen, ebenso wie Rad fahren, um Fitnesszustand und das persönliche Wohlbefinden zu verbessern.
Regelmäßige Bewegung bewirkt:
* 50 % geringeres Risiko für Erkrankungen der Herzkranzgefäße (d.h. ein ähnlicher Effektwie das Nichtrauchen)
* 50 % geringeres Risiko für Diabetes im Erwachsenenalter
* 50 % geringeres Risiko für Fettleibigkeit
* 30 % geringeres Risiko für Bluthochdruck
* 10 mm/Hg niedrigerer Blutdruck bei Patienten mit Bluthochdruck (d.h. eine ähnliche
Wirkung wird durch blutdrucksenkende Medikamente erreicht)
* geringeres Risiko für Osteoporose, Erleichterung der Symptome bei Stress und
Angstzuständen, Prävention von Sturzunfällen bei älteren Menschen
Radfahren ist die Chance.
Beim Rad fahren besteht die Möglichkeit, körperliche Betätigung ins alltägliche Leben zu integrieren. Es gehört neben Joggen und Schwimmen zu den klassischen Ausdauersportarten, dabei ermöglicht Radfahren ein moderates, gelenkschonendes Training mit dem Nebeneffekt der optimalen Auswirkungen auf Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Lebensfreude.
Spaß ist ein Faktor beim Radfahren, Freude an der Bewegung sowie ein Ausgleich zu Berufs- und Alltagsstress. Rein statistisch gesehen, verlängert es sogar das Leben.
Faktoren, die beim Fahrradfahren überzeugen:
* Förderung des Koordinationsvermögens
* Radfahrer atmen 50% weniger gefährliche Substanzen als Autofahrer
* Ökonomisierung der Herz-Kreislauf-Tätigkeit
* Gewichtsreduzierung
* Kräftigung der Beinmuskulatur
* Überdurchschnittliche Aktivierung der Motorik
* Überwindung von Ängsten, Steigerung der Selbstsicherheit, Stressabbau
* Radfahren ist nahezu ideal auch für bisher Ungeübte oder Personen mit Rücken- /Wirbelsäulenproblemen und Kniegelenkbeschwerden
* fast unbemerkt steigern sich Ausdauer, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden
Fazit: Fahrradfahren sowohl in der Freizeit als auch im Alltag
kann einen bedeutenden Beitrag zur Gesundheit leisten.
Übrigens, wussten Sie, dass…
… Radfahren eine ideale Sportart sowohl für Neu- und auch Wiedereinsteiger jeden Alters ist? Gegensätzlich zum Joggen werden Stoß- und Gewichtsbelastungen für Hüften, Fuß- und Kniegelenke vermieden.
… rundes, gleichmäßiges Treten in leichten Gängen ungeheuren Spaß macht ? Dabei entsteht Raum für das Erleben der Umgebung, ob in einer Stadt wie Palma de Mallorca oder in der Natur des Tramuntana Gebirges. Dadurch motiviert Radeln zusätzlich und steigert fast unbemerkt Ausdauer und Wohlbefinden.
… schon ab dreieinhalb Stunden gemütliches Radfahren pro Woche das Leben rein statistisch verlängert ? . Hauptsache, das Herz schlägt schneller, der Atem beschleunigt sich und ein paar Schweißperlen treten auf die Stirn.
Also dann, viel Spaß beim Rad fahren – für ein schöneres, längeres Leben!
Radprofi verunglückt
Radsport
Ex-Radprofi Ballerini tödlich verunglückt.

Tragödie im italienischen Radsport: Der ehemalige Radprofi Franco Ballerini ist bei einer Auto-Rallye in Larciano in der Toskana tödlich verunglückt. Der 45-Jährige geriet als Beifahrer an der Seite von Pilot Alessandro Ciardi in einem Waldstück ins Schleudern.
Der Wagen prallte ausgangs einer Kurve mit 120 km/h gegen eine Betonmauer. Ballerini, Auswahltrainer der italienischen Mannschaft bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen, hinterlässt eine Frau und zwei Kinder. „Ich habe einen Freund verloren, einen Bruder“, sagte der sofort ins Krankenhaus von Pistoia geeilte Olympiasieger Paolo Bettini, mit dem Ballerini schon sechs vergleichbare Rallyes bestritten hatte.
Nur 50 Meter vom Unfallort stationierte Sanitäter und Ärzte hatte sofort versucht, Ballerini zu reanimieren – vergeblich. Der erste Rettungswagen mit einem Notarzt an Bord war innerhalb von 90 Sekunden vor Ort, teilte Rallye-Arzt Giovanni Marena mit. Im Krankenhaus von Pistoia, in das auch Ciardi mit schweren Verletzungen eingeliefert wurde, konnte nur noch Ballerinis Tod festgestellt werden.
Der Unfall mit einem Renault New Clio Sport R3 ereignete sich in der ersten Runde des Rennens. Bei dem Aufprall trug Ballerini nach Angaben der Ärzte schwerste Verletzungen an Kopf, Brust und inneren Organen davon – die Gerichtsmedizin ordnete eine Autopsie an. Ciardi erlitt einen Beckenbruch. Er liegt im Koma, schwebe aber nicht in Lebensgefahr.
Nach 15-jähriger Radsport-Karriere, in der der „autoverrückte“ Ballerini 1995 und 1998 zweimal Paris-Roubaix gewann, hatte der Klassikerjäger die italienische Radsport-Auswahl übernommen. Der ehemalige Mapei-Profi stand in dieser Zeit als Regisseur hinter vier Weltmeistertiteln auf der Straße durch Mario Cipollini, Bettini und Alessandro Ballan und verhalf Bettini zum Olympiasieg 2004.
Der Goldmedaillengewinner von Athen, der eigentlich auch bei der Rallye starten sollte, war als einer der ersten in die Klinik gelangt und kondolierte der Ehefrau Ballerinis.
„Ballerini hat auf dem Rad tausendmal sein Leben riskiert. Er fuhr Paris-Roubaix ohne Helm, stürzte sich Dolomiten-Pässe hinunter und hatte nie Schwierigkeiten. Franco war immer auf Sicherheit bedacht, nie ein Hasardeur“, sagte Bettini, der Ballerinis Auswahl-Job übernehmen könnte. Bei der vergangenen WM in Mendrisio/Schweiz fungierte er als Assistent zum ersten Mal als dessen rechte Hand.
„Er war ein großer Radrennfahrer und ein erfolgreicher Trainer. Das ist eine Tragödie für den italienischen und den Welt-Radsport“, sagte Pat McQuaid, Präsident des internationalen Radsportverbandes UCI, in einer ersten Stellungnahme. Gianni Petrucci, Chef des Nationalen Italienischen Komitees (CONI) sagte: „Nicht nur der Radsport, sondern der ganze Sport weint.“ (dpa)
Alternativen im Winter
February 4, 2010 von admin
Geordnet unter Mallorca Bike Trends, Radfahren auf Mallorca
Viele begeisterte Radsportler suchen im Winter alternative Sportarten zum Radfahren, weil die klimatischen Verhältnisse in Deutschland nur ein begrenztes Training zulassen.
Wir möchten Ihnen einen kurzen Überblick zu möglichen Sportarten verschaffen, mit denen Sie die Wintermonate überbrücken und Ihren Fitnesszustand halten oder verbessern können:
Skilanglauf
Wir empfehlen Skilanglauf, am besten in der Skating-Technik. Sie können auf den Brettern längere und ruhige Touren machen, zudem ähneln Bewegungsmuster und Aktivierung der Muskulatur dem Rennradfahren. “Wie auf dem Rennrad müssen die Beine ihre Arbeit im gebeugten Zustand verrichten – desweiteren gleicht der Abdruck im Schnee dem Druck aufs Pedal”.
Allerdings benötigen Sie beim Skaten im Schnee eine gute Technik , andernfalls wird sonst zu viel Kraft sowohl vom Oberkörper und den Beinen eingesetzt und die Intensität verschiebt sich nach oben. Wie überall zahlt sich auch hier Übung aus. Ausserdem belohnt der Sport mit einem unglaublichen Naturerlebnis und einem starken Rumpf.
Laufen
Diesen Vorzug bietet das Laufen nicht. Anfänger, die während der Saison nicht gejoggt sind, werden damit kämpfen, für ein effektives Ausdauertraining längere Zeit am Stück zu laufen. Das Tragen des gesamten Körpergewichts sowie die Bremsbewegung beim Aufsetzen des Fußes beansprucht anfangs Bänder, Sehnen und Muskulatur sehr stark.
Die meisten Einsteiger laufen zu schnell los, weil sie noch kein Gefühl für die Belastung und Geschwindigkeit entwickelt haben. Somit ist der Transfereffekt zum Radfahren übrigens viel geringer als beispielsweise beim Skating – beim Laufen muss das Bein seine Leistung im gestreckten und nicht gebeugten Zustand erbringen. Jogging gehört trotz allem zu den haüfigsten und beliebtesten Trainingsalternativen für Rennradfahrer im Winter.
Warum?
Die Ausrüstungskosten sind sehr gering, weiter kann man unabhängig vom Wetter, Zeit und Ort, einen sehr hohen Energieumsatz binnen kurzer Zeit realisieren.
Schwimmen
Wer sich bereits gleich nach dem Start in seinem Element wähnt, Wassergefühl besitzt und wie ein Delphin das Wasser beherrscht, bekommt das beste Ganzkörpertraining, denn er verbrennt viele Kalorien und schont Sehnen und Gelenke. Doch auch beim Schwimmen ist guter Stil gefragt. Einsteiger sollten ein Schwimmseminar besuchen, damit sie von Beginn an stilsicher und wirkungsintensiv der Sportart nachgehen können.
Indoor-Rudern
Die Beinmuskulatur wird beim Rudern ähnlich wie beim Radfahren belastet, da sie etwa die gleiche Strecke zurücklegen muss.
Das Indoor-Rudern bietet somit eine sehr gute Trainingsalternative, wenn auch längere Einheiten sehr gute Technik und vor allem einen eisernen Willen benötigen – insbesondere die Ausführung auf der Stelle kann Langeweile hervorrufen..
Wenn Sie im Winter überhaupt nicht auf das Radfahren verzichten möchten, empfehlen wir Ihnen einen Radurlaub auf Mallorca.
Die milden, oftmals sonnigen Winter der Insel laden gerade dazu ein, sich aufs Bike zu schwingen und die abwechslungsreiche Natur der Insel zu geniessen.
Viele professionelle Rad-Teams nutzen während der Winterpause die klimatische und exponierte geographische Lage der Insel – innerhalb von 2 Stunden erreicht man Mallorca aus fast allen europäischen Grossstädten – ein ausgeprägtes Radwegesystem, unterschiedliches Terrain und südländisches Ambiente sind Schlüsselfaktoren für den Erfolg Mallorcas als Fahrrad Paradies.
Vielleicht haben Sie auch die Zeit und Möglichkeit in den Wintermonaten auf Mallorca die Einzigartigkeit der Balearen und Mallorcas zu erfahren – dann steht Ihrem Fitness-Urlaub nichts mehr im Wege.
Buchen Sie Ihre Radferien auf Mallorca bei www.radferien-mallorca.com und testen Sie die Insel – wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite – ob in der Gruppe oder alleine, bei uns können Sie nur ein Rad mieten oder auch ein komplettes Reiseerlebnis mit Hotel, Tourguide und Lifestyle-Coach buchen – selbst den Flug und den passenden Mietwagen für Ihre Reise vermitteln wir Ihnen über unsere Partnergesellschaften.site:radvermietung-mallorca.com
Hier gehts zur Radvermietung Mallorca….
Our bikes
February 4, 2010 von admin
Geordnet unter Mallorca Specials
Unser Modell:
* KUOTA Kharma 2009 (Carbon-Rahmen, Shimano Ultegra Compact)
* Rahmengrössen: S – XXL
* Verfügbare Pedale: SPD-SL, normale Pedale
Unsere Mieträder sind mit Pumpe, Tacho, Reserveschlauch und Pneuhebel ausgestattet. Ausserdem steht den Gästen gegen Aufpreis ein Uvex Lightweight FP 1 Helm zur Verfügung.
Preise für unser Leihrad: Preise Leihhelm:
* 1 Tag: 20 Euro * 1 Tag: 5 Euro
* 7 Tage: 99 Euro * 7 Tage: 25 Euro
* Kaution: 10 Euro pro Rad
Gerne nehmen wir eine Reservierung für Sie vor. Bitte senden Sie uns hierzu folgende Informationen oder buchen Sie direkt über unser Buchungsmodul.
* Anzahl der gewünschten Räder
* Mietzeitraum (erster und letzter Tag)
* Körpergröße (pro Fahrer)
Die reservierten Räder stehen bei Abholung am ersten Miettag in eindwandfreiem Zustand und gesäubert für Sie bereit. Wir möchten Sie bitten, die Räder auch wieder in diesem Zustand zurückzugeben.
Sollten Sie die Räder nicht selbst säubern können, erlauben wir uns, die 10 € Kaution als Reiningungsgebühr einzubehalten.
Die Leihgebühr ist in bar bei Entgegennahme des Rennrades zu entrichten, alternativ dazu können Sie auch schon bei Ihrer Buchung mit Kreditkarte zahlen.
Bei Annahme des Fahrrades müssen Sie einen entsprechenden Leihvertrag unterschreiben.
Exklusiver Radguide: Tagessatz 175,- € zzgl. Anfahrtspauschale je nach Entfernung von Palma
Wir freuen uns darauf, Sie für Ihren exklusiven Radsporturlaub auszurüsten.
Rad auf der Insel leihen oder aus Deutschland mitbringen?
February 4, 2010 von admin
Geordnet unter Mallorca Bike Trends, Mallorca Specials, Radfahren auf Mallorca
Rad-Urlaub auf Mallorca erfreut sich immer grösserer Beliebtheit, das angenehme Klima und die geographische Beschaffenheit lassen die Mittelmeer Insel ein El Dorado für Fahrradbegeisterte werden.
Für viele Urlauber stellt sich die Frage, ob sie das eigene Fahrrad ins Urlaubsziel mitnehmen oder ein Bike bei einer der vielen Vermietstationen auf der Insel buchen.
Die überwiegende Mehrheit der Fluggesellschaften bietet den Radtransfer aus Deutschland oder anderen EU-Ländern gegen einen Aufschlag an.
In der Regel wird die Gebühr für den Transport des eigenen Rades direkt am Schalter der jeweiligen Airline bezahlt.
Bei Air Berlin zahlen Sie 25,- Euro pro Flugstrecke, somit sind 50,- Euro allein für den Hin- und Rücktransport des Fahrrads notwendig, unabhängig von zusätzlichen Kosten bei der Anreise zum Flughafen, am Ferienziel und später wieder auf dem Heimweg.
German Wings stellt dem Fliegenden 35,70 Euro pro Bike und Strecke in Rechnung, ergeben also etwas mehr als 70,- Euro Kosten für die eigene Radmitnahme.
Bei der Billig-Airline Ryan Air wird es ganz schön teuer, pro Flugstrecke wird der Passagier um 50,- Euro je Rad erleichtert, hundert Euro gehen für den Radtransport aus der Reisekasse.
Condor verlangt wie Air Berlin 25,- Euro pro Flugstrecke für das selbt mitgebrachte Bike.
Man sollte genau kalkulieren, ob es wirklich sinnvoll ist, sich der Strapazen einer Fahrradmitnahme aus Deutschland auszusetzen, denn die Angebote auf Mallorca in der Radvermietung sind bei den seriösen Anbietern, insbesondere bei kürzeren Aufenthalten bis zu einer Woche, preislich sehr gut gestaltet.
Bei den verschiedenen Anbietern kann neben der Miete des Holland-, Trekking- oder Rennrads zusätzlich ein Tourguide, also ein ständiger Begleiter gebucht werden, bei www.radvermietung-mallorca.com gibt es zum Beispiel Reisepakete inklusive Tourguide, Hotel, Rennrad und Ausrüstung.
Die Mallorca Bike Profis!
February 3, 2010 von admin
Geordnet unter Radfahren auf Mallorca
Vom Beginner bis zum ambitionierten Sonntagsfahrer – ganz egal, welcher Gruppe Sie sich zuordnen – bei Radvermietung Mallorca erwartet Sie professionelle und persönliche Betreuung. Trainieren Sie im Windschatten echter Profis und tun Sie etwas für Ihre Gesundheit wie es am meisten Spass macht. Vielleicht brauchen Sie eine neue Herausforderung, dann sind unsere Guides genau die richtigen für Sie. Einfach eines unserer modernen Bikes mieten, und die Herausforderung der Profis kann beginnen. Unsere Guides passen sich an und zusammen sorgen wir für ein unvergessliches sportliches Erlebniss! Mehr zum Team erfahren Sie hier!
Höhentraining Mallorca
February 3, 2010 von admin
Geordnet unter Mallorca Bike Trends
Auf Mallorca gibt es jetzt die Alternative zum
Höhentraining in den Alpen.
Die Insel ist bekannt für ihr vielvältiges Freizeitangebot. Dazu gehören auch Radurlaub und Lifestyle Erscheinungen wie Höhentraining mit dem Rennrad.
Das “Tramuntana” ist dazu hevorragend geeignet, hinterlässt es doch als einziges Gebirge auf Mallorca einen bleibenden Eindruck.
Die milden Winter und angenehmen Frühlingstemperaturen bescheren Mallorca jedes Jahr mehr als 150.000 aktive Fahrrad Urlauber und begeisterte Biker aus der ganzen Welt.
Bei www.radvermietung-mallorca.com wird Höhentraining nicht nur für Hochleistungssportler, sondern auch für den Breitensport angeboten.
Höhentraining als “natürliches EPO” – daneben hilt die Trainingsmassnahme ebenso zur deutlichen Beschleunigung beim Abnehmen, bei Stoffwechselstörungen, nach einem Infarkt, bei Herzinsuffizienz und als positiver Therapiefaktor bei Diabetes II.
Die Regeneration nach sämtlichen sportlichen Leistungen wird verbessert, die geringe Abnahme des persönlichen Niveaus nach Verletzungen und das gewachsene Leistungsniveau, das sind weitere positive Effekte, die Höhentraining letztlich für Jedermann sinnvoll machen.
Bei www.radvermietung-mallorca.com wird das Höhentraining auf Wunsch mit zusätzlichen Serviceleistungen ergänzt, dazu gehören eine Lungenfunktionsanalyse, ein Wirbelsäulen-Screening, eine Muskelstatus- und Körperfettanalyse sowie ein individuelles Trainingsprogramm für während und nach dem Trainingskurs.







